21. Dezember 2007

Für neue Energiekonzepte und mehr Raum für Ökologie

Die Folgen der fortschreitenden Erwärmung des Klimas werden immer deutlicher und lassen sich nicht mehr wegdiskutieren. So wie jeder Einzelne von uns in seinem persönlichen Umfeld gefordert ist, aktiven Klimaschutz zu betreiben, gibt es auch auf kommunaler Ebene eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten.


Foto von R_by_Stefan-Göthert_pixelio.de

Bei der Sanierung öffentlicher Gebäude kann durch zeitgemäße Wärmedämmung, Einsatz von Holzheizungen, thermischen Solaranlagen, Blockheizkraftwerken etc. noch viel erreicht werden.

In Bebauungsplänen könnten Nahwärmenetze und erneuerbare Energiesysteme als Standard festgeschrieben werden. Zur Vermeidung von Transportverlusten und immer neuen Überlandleitungen muss der Ausbau der Stromerzeugung vor Ort gefördert werden. Geeignete Flächen für Windturbinen sind ggf. aus zu weisen. Vorhandene Dachflächen auf kommunalen Gebäuden können an Betreiber von Photovoltaikanlagen verpachtet werden.

Nachtspeicherheizungen in Dorfgemeinschaftshäusern sind schrittweise durch Mini-Blockheizkraftwerke, Gasthermen oder den Anschluss an zu schaffende Nahwärmenetze zu ersetzen. Der Fuhrpark der städtischen Betriebe muss nach und nach durch die Anschaffung verbrauchsarmer Fahrzeuge oder ggf. Elektrofahrzeuge erneuert werden.